Aleschgebiet im Wandel

Als ich im Oktober 2012 zum ersten Mal das Aletschgebiet durchwanderte, war ich gleich begeistert von diesem schönen Flecken Natur. Weitere Besuche folgten bald. Aber ebenso schnell beobachtete ich viele Veränderungen.

Der Grosse Aletschgletscher und die umliegende Gletscher schmelzen und fliessen die Massa hinunter. Die Vegetation erobert sich zügig neue Lebensräume. Aber auch der Boden kommt da und dort ins Rutschen. So entschloss ich mich, die Veränderungen fotografisch zu dokumentieren. Bis zur Drucklegung des Buchs war ich 121-mal im Aletschgebiet unterwegs und beobachtete, wie der Grosse Aletschgletscher beim Zenbächenbach 135 m an Eisdicke verlor – zweimal die Höhe des Bundeshauses.

Wenn Sie die dreiteilige Doku von Arte anschauen, verstehen Sie, warum in der Broschüre solche Bilder des Grossen Aletschgletschers entstanden sind.
www.arte.tv/de/videos/117174-001-A/fuck-the-planet-1-3/
www.arte.tv/de/videos/117174-002-A/fuck-the-planet-2-3/
www.arte.tv/de/videos/117174-003-A/fuck-the-planet-3-3/

Canal 9 hat im Oktober 2026 Beiträge über unsere Gletscherwelt ausgestrahlt (0:26 bis 8:42).  
canal9.ch/de/tagesinfo-vom-06-10-2026/
Beachten Sie am Ende des Beitrags die drei Bilder des Gletschertors, vor allem die orografisch rechte Seite. Am 12.08.26 waren noch zwei Eisbrücken zu sehen, am 18.08. noch eine und am 30.08. war auch diese verschwunden. So schnell ging es im Hitzesommer 2026.

Am 21.09.26 war folgender Beitrag auf der Webseite von SRF News zu finden:
www.srf.ch/news/schweiz/klimawandel-wie-ein-fotograf-das-sterben-des-aletschgletschers-dokumentiert